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Zwei Kinderkleidungsstücke mit demselben Größenetikett nebeneinander mit unterschiedlicher Passform.

Warum Kindergrößen zwischen Marken variieren

Erfahren Sie, warum Kindergrößen zwischen Marken unterschiedlich ausfallen und wie Sie mit Messwerten statt Altersangaben eine bessere Passform erreichen.

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Dasselbe Etikett kann unterschiedlich passen

Wenn Ihr Kind bei einer Marke Größe 122 passt, bei einer anderen aber 128 braucht, sind Sie nicht allein. Kindergrößen variieren häufig zwischen Marken, selbst wenn das Etikett gleich aussieht.

Das liegt daran, dass Größen nicht nur Zahlen sind. Sie sind das Ergebnis von Designentscheidungen, Zielmärkten, Kleidungsarten, Materialien und markenspezifischen Passformmodellen.

Marken nutzen unterschiedliche Passformmodelle

Jede Marke entscheidet, für welche Körperform und Proportionen ihre Kleidung entworfen wird. Eine Marke setzt auf einen schmaleren Schnitt, eine andere plant mehr Weite an Taille, Hüfte oder Schultern ein.

Das führt dazu, dass zwei Kleidungsstücke mit demselben Größenetikett ganz unterschiedlich sitzen können.

Größen nach Alter sind nur eine Schätzung

Viele britische und US-amerikanische Kinderkleidungen nutzen Altersangaben wie 5–6 Jahre oder Größe 6. Diese Angaben sind leicht verständlich, aber Kinder desselben Alters können sich in Körpergröße und Statur deutlich unterscheiden.

Wachstumskurven zeigen allgemeine Muster in der Bevölkerung, sind aber nicht dafür gedacht, die exakte Größe der Kleidung eines bestimmten Kindes vorherzusagen.

EU-Größen orientieren sich an der Körpergröße, die Passform variiert trotzdem

EU-Kindergrößen sind meist an die Körpergröße in Zentimetern gekoppelt, wodurch sie messwertbasierter sind als reine Altersangaben. Doch die Körpergröße allein beschreibt nicht den ganzen Körper.

Zwei Kinder, die beide 122 cm groß sind, können in Taille, Beinlänge, Brust oder Armumfang unterschiedlich sein.

Kleidungsart, Stoff und Markt spielen eine Rolle

Ein T-Shirt, eine Winterjacke, eine Jeans und ein Badeanzug sitzen alle unterschiedlich. Manche Stücke sind körpernah geschnitten, andere sind auf Lagenlook, Bewegung oder Wachstumsspielraum ausgelegt.

Elastische Stoffe vertragen mehr Abweichung in der Körperform. Gewebte Stoffe, Denim und strukturierte Oberbekleidung bieten meist weniger Flexibilität. Verstellbare Bünde, Rippenbündchen und Träger beeinflussen ebenfalls, wie lange ein Stück gut passt.

Eine Marke, die hauptsächlich in einem Land verkauft, folgt oft lokalen Größenvorstellungen. Eine globale Marke passt Größen nach Region oder Produktlinie an, sodass internationale Umrechnungstabellen nur als Näherung zu sehen sind.

So vermeiden Sie einen Fehlkauf

Am besten kombinieren Sie vor dem Kauf drei Dinge.

  • Die aktuellen Maße Ihres Kindes
  • Die Größentabelle der jeweiligen Marke
  • Die Kleidungsart und die geplante Saison

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Häufig gestellte Fragen

Warum passt Größe 122 einer Marke wie Größe 128 einer anderen?

Marken wählen unterschiedliche Passformmodelle, Stoffdehnungen und Schnitte. Das Etikett ist ein Richtwert, kein universeller Standard.

Welche Maße sollte ich vor dem Kauf von Kinderkleidung nehmen?

Die Körpergröße ist bei den meisten Kleidungsstücken der Ausgangspunkt. Brust, Taille, Hüfte und Beinlänge werden wichtiger bei körpernah geschnittenen Teilen, Hosen und Oberbekleidung.

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